Kategorie: Berichte
Schweizer Pässe Fahrt 2011
Das traditionelle Treffen des BMW Veteranen und Klassiker Club Schweiz führte uns in diesem Jahr nach Lenk im Simmental. Yvonne und Martin Bertschinger hatten wieder zu der im zweijährigen Abstand ausgerichteten Schweizer Pässefahrt eingeladen. Vom 07. bis 10. Juli erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm. Dorothea und ich zögerten daher nicht, uns zu unserer dritten Teilnahme an dieser Veranstaltung anzumelden.
Wegen unserer Haustiere mußten wir am 07. Juli auf das Vorprogramm verzichten. Uns entging also die Ausfahrt nach Grindelwald (Strecke: Spiez-Thun-Merligen mit Kaffeehalt, Interlaken-Grindelwald mit Mittag essen im Hotel Wetterhorn, und Rückfahrt nach Lenk.
Wir machten uns am Freitag Nachmittag bei schwülwarmem Wetter auf den Weg nach Lenk und hatten den obligatorischen Stau bei Zürich zu ertragen. Diesen verkraftete unser 525 eta ohne die beim V8 in solchen Situationen auftretenden Hitzeprobleme und ich schätzte das Automatikgetriebe bei den vielen Anfahrvorgängen. Man wird halt mit zunehmendem Alter auch bequemer. Trotz Stauverzögerung erreichten wir Lenk gerade rechtzeitig zum Abendessen und wurden dort von denSchweizer Freunden herzlich begrüßt.
Für die Ausfahrt am Samstag er hielten wir einen klaren und genauen Fahrplan, zogen es aber dann während der Ausfahrt vor, unseren Freunden Käthy und Paul Hediger in ihrem 528i (E12) zu folgen, was Dorothea von der sonst erforderlichen Navigation befreite. In diesem Jahr hatten die Bertschingers erstmals auf Wertungsprüfungen verzichtet. Dieser mutige Schritt ermöglichte uns, die herrliche Landschaft während der Ausfahrt uneingeschränkt zu genießen, ohne ständig auf den Weg und eventuelle Kontrollpunkte und auch noch Prüfungen achten zu müssen. Es war einfach streßfrei und damit freizeitgerecht. Die Fahrtstrecke war mit insgesamt etwa 150km nicht zu lang; die reichlich bemessenen Pausen gaben genügend Gelegenheit zur Unterhaltung mit den anderen Teilnehmern.
Aus Österreich, Deutschland und der Schweiz kamen sehr interessante Fahrzeuge an den Start: ein 315-Cabrio, mehrere 327/328, mehrere 507, ein 326 Cabrio, mehrere E9, darunter ein 3.0 CSL, ein 6-erCoupé, ein E 30-M3, zwei E 12, ein E28, ein 3-er Cabrio und ein Z 8 wurden von ihren Besatzungen pünktlich um 9 Uhr auf die Strecke gelenkt.
Über Gstaad ging die Fahrt zum Col du Pillon (1545 m), wo wir vom Clubmitglied Arno Mark aus Gstaad zu einem Apéro eingeladen wurden. Nach angeregten Unterhaltungen (der gute Weißwein löste die Zungen) fuhren wir wieder talwärts und erreichten Ollon. Dort nahmen wir im Hotel-de-Ville d´Òllon dasMittag essen. Nach der Mittagspause fuhren wir über Aigle zum Col des Mosses (1445 m) bis nach Chateauxd ´Oex zur Kaffeepause. Dieser Ort bot nicht nur ein sehr malerisches Stadtbild, sondern auch eine sehr interessante Ausstellung über dieEntwicklung von den ersten Überwachungsballonen am Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu den modernen Überwachungsdrohnen. Über Rougemont, Gstaad und Zweisimmen erreichten wir am Abend unser Hotel.
Leider erwischte der Defektteufel den 327-er des Teilnehmers Hirschi; das Fahrzeug mußte denHeimweg auf dem Abschleppwagen antreten. Alle anderen Fahrzeuge kamen problemlos ins Ziel, selbst der 315-er mit nur 34 PS bezwang die Pässe in souveräner Manier. Immer wieder begeistern die schmalen, aber sehr gut ausgebauten Paßstraßen in der Schweiz.
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Ganzer Bericht von Gerhard Knöll als PDF

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