13. 03. 2014 07:49 Alter: 5 yrs
Kategorie: News

Die Geschichte des Reifens / L’histoire du pneu

Bereits 1845 erhält der Schotte Thomson ein Patent und stellt Reifen her, die er Lufträder nennt.


 

1889 bereift der Tierarzt Dr. Dunlop ein Dreirad mit Luftreifen. Die Reparatur eines Reifens dauerte mehrere Stunden.

 

1891 werden zum ersten Mal demontierbare Fahrradreifen von den Gebrüdern Michelin hergestellt. Schlauch und Reifen sind voneinander getrennt. Eine Reparatur kann in wenigen Minuten durchgeführt werden.

 

1894 war Michelin der einzige unter bereits 100 Reifenherstellern, der es wagte, einen Luftreifen für Automobile zu bauen.

 

1895 wurde das erste Automobil mit Luftreifen ausgerüstet.

 

1899 erreichte erstmals ein Auto 100 km/h.

 

1914 kam der erste Reifen mit Textilkordeinlage, dies bedeutete mehr Sicherheit und Komfort.

 

1918 gab Michelin erstmals Russ in die Gummimischung, Ergebnis: dreifache Lebensdauer.

 

Bis 1924 wurden für Automobile Wulstreifen verwendet, welche zum grössten Teil auf Holzspeichenräder montiert wurden.

 

In den Zwanzigeijahren brachte Michelin den ersten Regenreifen der Automobilgeschichte auf den Markt.

 

Dank der Textilkordeinlage erwärmte sich der Reifen viel weniger und der Reifendruck konnte von 7 bar auf die Hälfte gesenkt werden.

 

1946 wurde der erste Radialreifen der Welt gebaut. Dadurch sorgte Michelin für mehr Sicherheit auf den Strassen.

 

Oldtimerreifen werden heute noch zum grossen Teil in den Fertigungsmaschinen von damals hergestellt.

 

Diese werden heute noch laufend produziert in Ländern wie England, Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Mexiko, etc.

 

Wenn sich das Automobil in den letzten 100 Jahren so enorm entwickelt hat, ist das nicht zuletzt ein Verdienst des Reifens. Der Reifen hat den Aufschwung des Automobils ermöglicht.

 

Oldtimer im Sinne des Gesetzes sind Autos, die älter als 30 Jahre alt sind. Für diese Fahrzeuge kann eine Veteranenzulassung beantragt werden. Das Auto muss dann nur noch alle sechs Jahre zur MFK und ist steuerlich und versicherungstechnisch begünstigt. Ein Veteranenfahrzeug darf aber nicht mehr als 3000 Kilometer pro Jahr fahren. Die Anforderungen der Strassenverkehrsämter für den Veteraneneintrag sind hoch: Das Auto muss technisch einwandfrei funktionieren und komplett im Originalzustand sein, inklusive Interieur. Je nach Kanton werden die Regeln unterschiedlich streng ausgelegt. Der Veteraneneintrag berechtigt zu einer ermässigten kantonalen Strassenverkehrsabgabe und günstigen Haftpichtversicherungen.


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